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                     Amed

 

Amed gilt als eines der besten und schönsten Tauch- und Schnorchelgebiete Balis. Wer einen einfachen Strand- und Tauchurlaub mit Dorfatmosphäre wünscht - emtfernt vom Massentourismus des Südens - wird sicherlich Amed nicht vergessen und bestimmt wiederkommen. Direkt an den wunderschönen Strand von Amed / Jemeluk reicht ein formenreicher Korallengarten. Bis unmittelbar unter die türkisblaue, glasklare Wasseroberfläche wachsen wundervolle und für die Insel einmalige Hartkorallenformationen, die ergänzt werden durch eine farbenfrohe Vielfalt an Weichkorallen und die unterschiedlichsten Arten bunter Rifffische. Nur wenige Meter vom Strand entfernt beginnt dieser beeindruckende Krallengarten  in 1-5 m Tiefe. Hier tummeln sich Lippfische, Doktorfische und unter Wasser hört man Papageienfische an den Korallen nagen. Das flache Saumriff ist hervorragend zum Schnorcheln für Anfänger und Kinder geeignet, da innerhalb der Bucht von Jemeluk keine Strömung aufkommt! Tauchen ist hier vom Strand aus direkt möglich. Dadurch, dass der Strand aus schwarzem Lavastein besteht, finden keine Sandaufwirbelungen im Wasser statt und die Sichtweite ist einmalig und liegt teilweise bei über 30 Meter.                                                                                              

 

 Die Tauchgebiete in und um Amed 

 

1. Jemeluk Steilwand (Drop off)

Vom oben beschriebenen flachen Saumriff gelangt man über Fleckenriffe zu einer Steilwand, die sich ein wenig außerhalb der geschützten Bucht befindet. Sie ist mit zahlreichen bunten Hart- und Weichkorallen und riesigen Schwämmen bewachsene und wird von vielen verschiedenen Arten großer und kleiner Rifffische belebt. Die Wand fällt auf bis zu 30 Meter ab. Zwischen den Rippen der riesigen Schwämme sieht man Springkrabben turnen. Neben den üblichen bunten Korallenfischen in großer Artenfülle und -zahl finden sich hier - besonders erwähnenswert - verschiede Kaiserfischarten ein. Sepien demonstrieren hier ihre Fähigkeit zum Farbwechsel und bunte Nacktschnecken wie Chromodoris- und Phyllidiaarten ziehen ihre Kreise. Mit etwas Glück kann man die Rosa Sternschnecke und Spanische Tänzerinnen bei Nachttauchgängen sehen. Dieser Tauchgang eignet sich für alle Erfahrungsgrade. Man taucht in größerer Tiefe – ca. 20 Meter – die Wand in südlicher Richtung entlang, einer leichten Strömung entgegen. Man kehrt bei halber Flaschenfüllung um und schwimmt mit der Strömung in flacheren Tiefen zu seinem Ausgangspunkt ohne große Anstrengung zurück. Durch die leichte Strömung sind die meisten Polypen der artenreichen Hartkorallenformationen und der wunderschönen bis zu drei Meter großen Gorgonienfächer geöffnet.  

          

2.  Amed Ghoost Bay

Amed ist ein Dorf, was neben dem Tourismus und dem Fischfang von der Meersalzgewinnung lebt. Bei der Anfahrt kann man die ausgehöhlten halben Baumstämme sehen, die mit Meerwasser befüllt werden. Nach dem Verdampfen des Wassers bleibt das Meersalz zurück, was von den Kindern und am Straßenrand an die Touristen verkauft wird. Teilweise verdienen sich die Kinder auf diese Weise ihr Schulgeld.

Der Korallengarten beginnt direkt an der Wasseroberfläche und zieht sich - leicht abfallend - bis hin zu einer Steilwand. Im Flachwasser hat die Regierung Pyramiden aus Beton errichten lassen, die es den Korallen an dieser Stelle wieder ermöglichen soll zu wachsen. Die Riffe erholen sich erstaunlich schnell und sind an vielen Stellen von so vielen Fischen und Wirbellosen bewohnt, dass andere Tauchplätze zurückstehen müssen. Diese Pyramiden bilden ein Zuhause für diverse Korallenfische und in den Sandflächen sieht man Blaupunktrochen. Außerdem schlafen häufig Weisspitzenriffhaie unter großen Tischkorallen. Hier kann man die Renaturierung eines Riffes beobachten, das durch Kalkabbau und Dynamitfischen zerstört worden war. Die darauf folgende Steilwand fällt von fünf Metern auf ca. 40 Meter ab. Mit einem landestypischen balinesischen Boot fährt man direkt zur Wand, die mit einem atemberaubenden Korallenbewuchs bestückt ist. Das Boot folgt den Tauchern, die mit einer sanften Strömung den Drop off entlang tauchen. Dieser Tauchgang ist auch für Anfänger geeignet.

 

3. Bunutan

Entlang eines langsam von fünf Meter Tiefe bis in ca. 40 Meter Tiefe abfallenden Hanges taucht man, der zum Teil starken Strömung folgend, an verschiedenen Korallenformationen abwärts. In fünf Meter Tiefe sieht man einen Aalgarten. In etwa 28 Meter Tiefe findet man dann eine Wand vor, die verschiedene Hart- und Weichkorallen aufweist. Wenn wir uns mit der Strömung treiben lassen, sehen wir große Schwämme, verschiedenste Rifffische, Barrakudas, Kofferfische, Lionfische und mit etwas Glück Weißspitzen- und Schwarzspitzenriffhaie. Das Boot folgt den Tauchern bei ihrem Tauchgang. Dieser Drifttauchgang ist nur für erfahrene Taucher zu empfehlen.

                 

4. Japanisches Schiffswrack

Etwas südlich von Amed liegt ein kleines Schiffswrack. Leider ist nichts Genaues über seine Herkunft bekannt. Es liegt zwischen drei und fünfzehn Metern im Riff und ist wundervoll mit verschiedenen bunten Weichkorallen bewachsen. Auch hier finden sich verschiedene Tiere und etliche Klein- und Großfische ein, die im Schiff ein sicheres Zuhause gefunden haben, wie z.B. Nacktschnecken, Lobster, Barrakudas, Thunfisch, Muränen und vieles mehr. Die Arten- und Farbenpracht des Bewuchses ist an diesem Tauchplatz bestechend schön. Neben den knotigen Weichkorallen haben sich viele kleine bunte Keniabäumchen an dem Schiff festgesetzt. Das dahinter liegende Riff fällt im 45° Winkel in große Tiefen ab. Je nach Strömung folgt den Tauchern auch hier ein Fischerboot, so dass man auf dem Rückweg nicht gegen die leichte Strömung anschwimmen muss. Dieser Tauchgang ist auch sehr gut für Anfänger geeignet.                                                                                     

                                                                                                                          

 

5. Gili Selang

Eines der schönsten Tauchgebiete Balis! Was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass es für Anfänger nicht geeignet ist. Hier treten teilweise drehende Auf- und Abwärtsströmungen auf. Den Tauchplatz erreicht man nach einer Bootsfahrt mit einem landestypischen balinesischen Auslegerboot. Die kleine, unbewohnte Insel ist durch einen nur fünf Meter tiefen Kanal von Bali getrennt. Auf der Nordseite der Insel befindet sich eine flache unglaublich artenreiche Lagune, in der die Tauchgänge beginnen. Die nahezu unberührten Hartkorallenformationen sind mit Weichkorallen und Keniabäumchen bewachsen. Die Farbenfülle scheint einen fast zu blenden und beeindruckt zusätzlich in ihrem Formen- und Artenreichtum. Die Lagune ist mit ihren maximal 18 Metern sehr flach. In der Lagune selbst ist noch fast keine Strömung zu spüren, nur teilweise eine etwas heftigere Dünung. Verlässt man diese Lagune jedoch, um entlang einer spektakulären, in unerreichbare Tiefen abfallende Steilwand um die Insel herum zu tauchen - soweit dies die Bedingungen zulassen - so ist man als Taucher der Strömung ausgesetzt, die ein erfahrenes Verhalten verlangt. Mit etwas Glück kann man hier neben den üblichen Riffhaien auch Hammerhaie beobachten. 

 

 

6.    Seraya

Nördlich von Amed auf dem Weg nach Tulamben findet man Seraya. Der Tauchgang beginnt vom Boot aus. Auf dem schwarzen Sandstrand in etwa fünf Meter Tiefe wachsen niedrige Korallenformationen und weiße Hydrozoen neben Schwämmen. Besonders interessant sind jedoch die hier lebenden Kleinstlebewesen. Man sieht neben den verschiedenen sehr bunten Nacktschneckenarten, Dornen- und Kuda- Seepferdchen, Muränen, Geisterpfeifenfische und die unterschiedlichsten Rifffischarten. Ein Tauchgang, der Makrophotographen begeistern wird.

              

7. Batu Kelebit

Batu Kelebit hingegen ist nur mit einem der landestypischen Fischerboote (Jukung) zu erreichen. Der Tauchplatz liegt zwischen Amed und Tulamben direkt vor einer hohen und steilen Felswand, die keinen Fußweg zum Meer zulässt und keinen Strand besitzt. Von Amed oder Tulamben aus fährt man mit dem Jukung zum Tauchplatz und taucht direkt vom Boot aus. Hier finden sich an einem flach abfallenden Hang wirklich spektakuläre Hart- und Weichkorallenformationen in einem absolut intakten Riff. Auf den Sandflächen zwischen den Korallenformationen, die sich sanft abfallend bis in die Tiefe ziehen, sieht man häufig Blaupunktrochen. Der Tauchgang ist wirklich sehr empfehlenswert!