tml xmlns:v="urn:schemas-microsoft-com:vml" xmlns:o="urn:schemas-microsoft-com:office:office" xmlns="http://www.w3.org/TR/REC-html40"> Nusa penida

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Nusa Penida, Nusa Caningan und Nusa Lembongan

 

Die Inseln liegen alle nebeneinander im Südosten Balis inmitten der Lombok–Straße, die Bali von Lombok durch einen tiefen Wassergraben trennt und die gleichzeitig auch eine geographische Trennlinie bildet. Die so genannte Wallace-Linie scheidet die australische von der asiatischen Tier- und Pflanzenwelt, da es den Tieren in der Vergangenheit nicht gelungen war, diese Straße zu passieren. Denn hier fließen riesige Wassermassen vom Pazifik in den Indischen Ozean. Die Unterwasserwelt zeichnet sich durch besonderen Artenreichtum aus, da diese zum Teil recht kühlen Meeresströmungen reich an Nährstoffen sind. Die Tauchgänge sind alle!!! Strömungstauchgänge, die vom Taucher Erfahrung verlangen, da die Tauchgebiete und ihre Bedingungen an den Taucher hohe Ansprüche stellen. Durch den Nährstoffreichtum und die kühle Strömung begünstigt, begegnet man hier vielen Großfischen wie Stachel- und Regenbogenmakrelen, Thunfischschwärmen, Rochen, Riffhaien, Mantas mit bis zu sieben Meter Spannweite und dem bis zu drei Meter großen kugeliegen Mondfisch. Die Sichtweite beträgt meist um die 30 Meter. Man sollte die Tauchgänge um die Tide der Flut herum planen, da die Strömung um den Fluthöchststand immer ein wenig nachlässt. Um sich einen Eindruck von den Meeresströmungen zu machen, die einen hier erwarten, empfehlen wir, sich die Satelietenbilder der Universität Hamburg anzusehen.

http://www.ifm.uni-hamburg.de/ers-sar/Sdata/oceanic/intwaves/lombok/index.html

 

Nusa Penide

Nusa Penida ist die größte der drei Inseln, die viele interessante Tauchplätze aufweist. Wer Mantarochen sehen möchte, hat hier sehr gut Möglichkeiten dazu, da sich auf der Südspitze der Insel eine ihrer Putzerstationen befindet. Von Ende Juli bis September sieht man an der Insel regelmäßig Mondfische (Mola mola) auftauchen. Mondfische gehören zur Familie der Kugelfische und sind mit einer Größe von bis zu drei Metern die größten lebenden Knochenfische auf der Erde. Hier und in Padang Bai sind die einzigen Orte auf der Welt, wo man diese Fische regelmäßig auftauchen sieht, da sie normalerweise in großen Tiefen leben. Es gibt in Bali jedoch einige Putzerstationen an denen sich die riesigen Mondfische reinigen lassen. Trotz ihrer Größe haben diese Fische jedoch nur einen kleinen Mund, mit dem sie z.B. Quallen einsaugen.

 

1. Crystal Bay

Im Strömungsschatten der Bucht taucht man hier relativ sicher. Hier ist es sogar möglich zu schnorcheln. Die Bucht liegt aber im Ceningan Kanal, der Nusa Penida von Nusa Ceningan trennt. Da die von Norden heranfließenden kalten Wassermassen durch den Engpass geschürt werden, herrscht im Kanal eine sehr starke Strömung! Am Riffhang findet man Putzerstationen mit Schwärmen von Wimpelfischen. Ein guter Ort, um Mondfische auftauchen zu sehen. Man trifft aber auch auf  Adlerrochen oder Riffhaie, die sich an den Unmengen von kleineren Rifffischen gütig tun. In zehn Meter Wassertiefe kann man auch den Unterwassereingang zu einer Fledermaushöhle finden und in dieser zur Oberfläche auftauchen.

 

2. Gamat Bay

Die Tauchverhältnisse sind hier ähnlich wie in Crystal Bay. Im Strömungsschatten der Bucht kann man auch hier gut schnorcheln und ebenfalls schöne Korallenformationen entdecken. Kommt man jedoch an die Mündung, driftet man entlang einer Wand. Das Boot folgt auch hier den Tauchern. Am Ende des Tauchganges wird man wieder von dem Boot aufgenommen.

 

3. Toyapakeh

Diese kleine Bucht liegt gleich am Beginn des Ceningan Kanals, wo die Fähren zur Insel anlegen. Teilweise von der sehr starken Strömung geschützt, wachsen hier wunderschöne Korallenformationen. Ansonsten findet man hier ähnliche Verhältnisse wie in den anderen beiden Buchten vor.

 

4. SD (Sekolah Desar)

Der Tauchgrund liegt an der Nordspitze von Nusa Penida, wo die von Norden heran fließenden Wassermassen auf die kleine Insel treffen und entweder östlich an der Insel vorbei oder westlich in den Ceningan Kanal hinein fließen müssen. Das heißt, dass man nicht immer genau weiß, wo sich die Strömung teilen und dann entlang bewegen wird. Man benötigt einen guten Bootsführer, der die aufsteigenden Luftblasen der Taucher im Blick behält. 

S.D. ist ein schöner Drifttauchgang, bei dem man ohne große Anstrengung an einem steilen Abhang entlang treibt, der wunderschöne Korallenformationen und Unmengen an Fischarten aufweist. Mit etwas Glück sieht man im offenen Wasser Großfische. Hier wurden auch schon Walhaie gesichtet. (Ähnlich sind die ebenfalls an der Nordküste Nusa Penidas liegenden Tauchplätze Ped, Sental, Sampalan )


 

5. Manta Point

Die südliche Küste Nusa Penidas ist gekennzeichnet durch eine wilde, stark zerklüftete Küstenlinie mit hohen weißen Klippen, an die die Wellen branden. Wegen des hohen Wellengangs können die beiden Tauchplätze nicht immer angefahren werden. Der starken Brandung, die hier auf die Felsen trifft, halten die Korallenformationen nicht stand. Daher fährt man an diese Küste hauptsächlich um Mantarochen zu beobachten und taucht hier in Buchten, die ein wenig geschützter sind. Bereits in geringen Tiefen (ca. sieben Meter) befinden sich Putzerstationen für die Mantas. Hier schweben die unglaublich beeindruckenden Tiere, die eine Spannweite von bis zu sieben Metern erreichen können, aus der Tiefe nach oben. Es sieht wirklich so aus, als würden diese Tiere unter Wasser fliegen. Werden sie an ihrer Waschstation geputzt, so kann man sich ihnen vorsichtig von der Unterseite her nähern.  

                                                                                                                    

Nusa Lembogan: Blue Corner (Ental Point)

Abhängig von den Gezeiten können sich hier die Tauchbedingungen sehr ändern und sind daher auch nur erfahrenen Tauchern zu empfehlen. Auch hier sollte um den Gezeitenhöchststand getaucht werden, um der starken Strömung ein wenig auszuweichen. Da man an diesem Platz längere Zeit auf 30 Meter und tiefer taucht, muss auf jeden Fall ein Computer angelegt werden. Zunächst taucht man möglichst ohne Verzögerung zu einem Felsen hinab, der dem Taucher Strömungsschatten bietet. Danach driftet man entlang eines Steilhanges mit vielen kleinen und mittleren Überhängen und in einen breiten Canyon, der sich in ca. 40 Meter Tiefe befindet. Hier findet man Wimpelfisch–Putzerstationen, die sich um Mola mola Gruppen scharen.                                                                                                                                                                        

 

http://www.starfish.ch/Fotos/cnidarians-Nesseltiere/corals-Korallen-Anthozoa/hexacorallia-Hexakorallen/hard-corals-Steinkorallen/Fungia.jpg