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Selamat datang di Bali! Herzlich Willkommen in Bali!


David Attenborough hat Bali einmal als den schönsten Ort auf Erden bezeichnet. Weiße einsame Strände, türkisblaues Meer, abgelegene Tempel spektakuläre Reisterrassen, bunte betörende Düfte im warmen Sommerwind oder stinkender, lauter Linksverkehr, Kamikaze-Motoradfahrer, enge, matchige Straßen, Souvenierläden, nervige Händler, Fastfoodketten, bevölkert von Massen betrunkener, grölender Touristen. Die beiden Gesichter des Bali-Tourismus, die beide auch in den Touristenmetropolen Balis zu finden sind.
Verlässt man den Süden Kutas und lässt sich auf die Insel und den Kontakt zu ihren liebenswerten und freundlichen Bewohnern ein, so wird man den Balinesen sicherlich zustimmen können, die ihre Insel für ein Geschenk der Götter halten, ein Stück Himmel, das auf die Erde gefallen ist. Dafür benötigt man nur ein wenig Zeit und ein paar Insider Tipps und vielleicht antworten auch Sie dann wie der Maler Walter Spies, der von seinem Aufenthalt in Bali berichtet: „Ich bin bald für die Welt verloren!“

Literatur
Douglas Adams, Mark Carwardine, Die Letzten ihrer Art. Eine Reise zu den aussterbenden Tieren unserer Erde. London 1990. Ein sehr unterhaltsamer Reiseroman über ein ernstes Thema. Hier begleitet man die Autoren auf ihrer Reise zu aussterbenden Tierarten.

Vicki Baum, Liebe und Tod auf Bali. Köln 1984. Einfühlsamer und sachkundiger Historienroman, der die Folgen der holländischen Besatzung Balis schildert.

Pramoedya Ananta Toer, Bumi Manusia – Garten der Menschheit. Berlin 1984. Roman über das Leben eines heranwachsenden Jungen in Indonesien von einem der bedeutendsten Schriftstellers unserer Zeit.

Adrian Vickers, Ein Paradies wird erfunden. Bali – Mythos und Geschichte. Köln 1994. Das Sachbuch schildert sehr kenntisreich die balinesische Kunstgeschichte.  
 

Tauchliteratur:

David Pickell und Wally Siagian,

Diving Bali. The Underwater Jewel of Southeast Asia.

Singapore 2000.

Ein für Taucher äußerst empfehlenswerter ausführlicher Tauchführer, der nahezu alle wichtigen Tauchgebiete Balis ausführlich beschreibt und mit Karten belegt.

 



Einreisebestimmungen
Botschaft der Republik Indonesien
Lehrter Str. 16 – 17
10557 Berlin

Tel: 030 – 47807 – 0
       030 –47807- 271 Herr Octav
Fax: 030 – 44737142
www.indonesian-embassy.de_consular/immigration

Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag:  9 – 12:30 und
                                  14:30 – 15:30
Freitags                        9 – 12


Einreisebestimmungen können sich ändern! Um auf dem neuesten Stand zu sein, kann man die Indonesische Botschaft telefonisch oder über das Netz erreichen.
Zur Einreise nach Indonesien muss man im Besitz eines noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepasses sein und der Visagebühren, die in bar oder mit einer Kreditkarte beglichen werden müssen. In US Dollar oder in Euro zu bezahlen ist möglich. Den Restbetrag beim bezahlen mit Euro Scheinen, die man allerdings passend zur Hand haben sollte, erhält man in indonesischen Rupien ausgezahlt. Bleibt man weniger als sieben Tage, kostet das Visum zehn US-Dollar, verweilt man bis zu 30 Tage, zahlt man 25 US-Dollar. Will man länger einreisen, muss man das Visum bei der Indonesischen Botschaft beantragen, die einem für 35 Euro und zwei Passfotos einen Aufenthalt bis zu 60 Tagen gewähren.
Bei der Einreise über Bali passiert man drei Schalter. Am ersten bezahlt man die Gebühren für das Visum. Erst dann kann man sich am zweiten Schalter anstellen, um mein Visum zu erhalten. Nach der Gepäckausgabe, passiert man den letzten Schalter für den Zoll.
Eine spezielle Regelung des Landes verlangt vom einreisenden Touristen auch ein gültiges Ausreiseticket aus dem Land Indonesien.
Wenn man also vor hat das Land zu bereisen und über ein anderes Land auf dem Landweg auszureisen, so gestalten sich dieses als schwierig. (z.B. ich reise per Flug nach Bali ein, möchte Indonesien aber mit der Fähre von Batam nach Singapore verlassen, was umgekehrt übrigens kein Problem darstellt, so habe ich Schwierigkeiten bei der Einreise.)
Achtung!!! Was einem bei der Einreise nur selten mitgeteilt wird und was zu Schwierigkeiten bei der Ausreise führen kann, sind die bei der Ausreise in bar zu verrichtenden Gebühren an die Indonesische Regierung. Man sollte im Besitz einer Ausreisegebühr von 100.000 Rupien (ungefähr acht bis zehn Euro, je nach Umtauschkurs) pro Person sein. Auch Kinder müssen den vollen Preis bezahlen.


 

Sicherheit
Vor dem Hintergrund der Attentate, bei dem muslimische Extremisten mit Unterstützung der El Quaida vor Diskotheken Kutas Sprengsätze zündeten, hat das Auswärtige Amt auf die weiterhin auf Bali bestehende Anschlaggefahr hingewiesen und zu erhöhter Vorsicht im Bereich von touristischen Zentren gewarnt. Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage besteht jedoch kein Anlass von Reisen nach Bali abzuraten. Auf Bali treten im Gegensatz zu vielen anderen Regionen keine auffälligen politischen, ethischen und sozialen Spannungen auf.  

Verhaltensregeln auf Bali
Die legendäre Freundlichkeit und Toleranz der Balinesen scheint eine Charaktereigenschaft der Inselbewohner zu sein. Die Balinesen sind generell sehr offen, kontaktfreudig und interessiert an ihren Gästen und schätzen auch das Interesse der Touristen an ihrer eigenen Kultur und Religion. Zeigt man sich interessiert, so ist man auf Festen, in Tempeln und auf Zeremonien ein gern gesehener Gast. Um dem perfekten balinesischen Gastgeber Respekt zu zollen, sollte man jedoch auf bestimmte Verhaltensregeln achten.
Tempelbesuch
Möchte man einen der zahlreichen Tempel auf Bali besichtigen, müssen sich sowohl Frauen als auch Männer einen Sari um die Hüften schlagen und einen Gebetsschal (Selendang) umlegen. Diese sind entweder vor dem Heiligtum zu mieten oder man erwirbt diese wunderschönen Stoffe vorher günstig auf einem der zahlreichen Märkte. Das Handeln sollte man dabei nicht vergessen! Der Händler verlangt mindestens zunächst das Doppelte des Preises.
Das Klettern auf Tempelmauern und Tempelschreine - dem Sitz der Götter, wenn sie zu Besuch sind - sollte man unterlassen. Blut gilt in der Hindu-Dahrma Religion als unrein und lockt aus balinesischer Sicht böse Dämonen an. Daher ist es Frauen während ihrer Menstruation und jedem mit offenen Wunden verboten, den Tempelbezirk zu betreten.
Sitzt man auf dem Boden, so gilt es als unhöflich, jemandem die unreinen Füße entgegen zu strecken. Das gilt besonders für den Priester, über den man sich auch nicht stellen sollte. Genauso wie man sich nicht zwischen einen Gläubigen und den Schrein, vor dem er betet, platziert.
Während die Füße als unrein gelten, ist der Kopf hingegen heilig und sollte daher nicht berührt werden. Mit der linken Hand wäscht sich der Balinese (auf Toiletten gibt es für ihn nur Wasser). Daher gilt es als absolut unhöflich etwas mit der linken Hand zu übergeben. Obwohl sehr tolerant, ist der Balinese recht konservativ. Ordentliche Kleidung und ein gepflegtes äußeres Erscheinungsbild machen Eindruck auf ihn. Am Strand akzeptiert ein Balinese kurze Hosen und Röcke, enge Kleidung und Sandalen. Muss man jedoch eine Behörde aufsuchen oder ist man bei Privatpersonen eingeladen, empfiehlt sich ein gepflegtes Auftreten.

 
Klima
Man findet das ca. 5600 km2 große westlichste der kleinen Sundainseln auf der Südhalbkugel auf 8°30´südlicher Breite und 115° östlicher Länge. Dadurch liegt Bali knapp außerhalb der immerfeuchten Tropen im tropischen sommerhumiden Feuchtklima. Zwar unterliegt das Eiland dem Einfluss des feuchten Nordwest- und des trockeneren Südost-Monsuns, aber  stärker bestimmend ist die Maritimität und die bis zu 3000 m hohe Bergkette, die sich im Norden quer über die Insel erstreckt.

 

Bali 

Jan 

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Sonnenstunden Tag 

10 

10 

10 

10 

11 

10 

10 

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Tagestemperatur 

30 

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31 

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30 

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31 

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Nachttemperatur 

22 

23 

23 

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22 

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23 

23 

23 

Regentage Monat 

12 

10 

10 

Wassertemperatur 

28 

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28 

29 

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27 

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29 

 

 


Bei einer mittleren Tagestemperatur von 30,9°C und einer vom Meer her ständig wehenden kühlen Briese lässt sich entspannt der Tag verbringen. Anstrengend kann höchstens im Landesinneren die relativ hohe Luftfeuchtigkeit werden, die getränkt zu sein scheint von ätherischen Ölen und diesem unglaublich aromatischen Duft nach Blüten, Gewürzen und Räucherstäbchen. Die Temperatur verringert sich jedoch je 100 Höhenmeter um ca. 1°C. Fährt man in die Berge Balis, so sollte man also seine Jacke auf gar keinen Fall vergessen.

Genau genommen lässt sich Bali in vier klimatische Bereiche unterteilen, was mit der hohen Bergkette zusammenhängt, die den Regen ungleich über die Insel verteilt. Südbali beschert dieser Zustand 2000mm Niederschlag bei bis zu 140 Regentagen im Jahr. Die im Regenschatten der Berge liegenden nordöstlichen Gebiete erhalten jedoch weniger als 1000mm Niederschlag an bis zu 80 Regentagen. Die Trockenzeit erstreckt sich im Zeitraum von April bis Oktober.
1)    Südbali weist tropisches feuchtwarmes Klima mit hohen Niederschlagsmengen von November bis Anfang April auf. Die Nächte bringen hier kaum Abkühlung.
2)    In den Bergen oberhalb von 1200 m herrscht Mitteleuropäisches Klima vor. Hier werden z.B. Erdbeeren und viele Gewürze angebaut. Oberhalb von 2000 m ist sogar mit Nachtfrösten zu rechnen.
3)    An der Nordküste sinkt die Niederschlagsmenge rapide ab. Die zentrale Bergkette trennt die schmale Nordküste vom feuchten Süden ab, da diese teilweise auf der abgewandten Seite des Regen bringenden Südwest-Monsums liegt.  
4)    Im Nordosten, südlich von Tulamben, herrscht teilweise ein Trockensavannen Klima in dem kaum Niederschlag fällt.
 

Geographie
Das Leben der Balinesen richtet sich zwischen dem Meer (kelod Richtung) und den Vulkanbergen (kaja Richtung) aus.
Die Berge, der Sitz der Götter, erstrecken sich über die gesamte nördliche Ost-West-Achse der Insel. Sie sind vulkanischen Ursprungs und bedecken rund drei Viertel der Inselfläche. Majestätisch ragt der für Balinesen heilige Berg Gunung Agung mit über 3000 m aus dem Gebirgszug heraus. Dieser höchste Berg stellt für den gläubigen Einheimischen den Sitz der Götter und das Zentrum der Welt dar. Daher ist das Leben der Balinesen auf diesen Vulkan hin ausgerichtet, der 1963 das letzte Mal ausbrach. Hier befindet sich auch der Muttertempel Besakih.
Die Hauptwege der Dörfer verlaufen daher immer in Richtung vom Meer zu den Bergen hin und auf den Familiengehöften befindet sich der Familientempel den Bergen zugewandt. Auch die Kopfseite des Bettes sollte in diese Richtung weisen. Auf der Meerseite befindet sich eher die Abfallgrube oder der Schweinestall.
Der Gunung Agung grenzt direkt an das Batur-Massiv. Die Caldera wird vom Batur See ausgefüllt. Daneben befindet sich der Vulkan Gunung Batur (1717 m) und der Gunung Abang (2153 m). Es gibt hier einen fantastischen Aussichtspunkt, für den man eine kleine Gebühr an die Regierung verrichten muss. Verschwindet die Sonne hinter Wolken, kann es hier schon recht kühl werden. Neben der atemberaubenden Landschaft kann man hier zwei interessante Tempel besichtigen, der Pura Ulun Danu Batur. Mit Danu beten die Balinesen die Göttin der Gewässer an. Der Pura Tegeh Koripan ist ein Shiva Tempel aus dem 9. – 13. Jahrhundert mit sehr interessanten Statuen.
Das landschaftlich wunderschöne Bratan Massiv, mit dem Gunung Batukan (2276 m) und dem Gunung Catur (2096 m) liegt fast im Zentrum von Bali. Ursprünglich bildete die Caldera einen einzigen großen See, der nach Erdbeben jedoch zum großen Teil abgelaufen ist und heute drei, zwischen kleinen Vulkankegeln gelegene, idyllische Seen und fruchtbares Ackerland beherbergt. Die Seen Danau Bratan, Danau Buyan und Danau Tamblingan, auf denen man auch Wasserski laufen kann, finden sich eingebettet in eine dicht bewaldete z.T. wolkenverhangenen Bergwald. Hierin befinden sich Kaffee- und Kakaoplantagen oder Gewürzfelder. Sehenswert sind der Shiva-Parvati Tempel Pura Ulum Danu Bratan, der Botanische Garten und der Marktort Candi – Kuning, wo man Gewürze und frische Erdbeeren erwerben kann. Wer Golfen möchte, wird auf einem der schönsten Golfplätze der Welt sicher zufrieden gestellt. Der Golfplatz entspricht internationalem Standart und man spielt 18 Loch auf 6,4 km.
Das Bratan – Massiv läuft westlich in den dicht bewaldeten ca. 77500 ha großen Nationalpark Taman Nasional Bali Bratan aus. Da es sich zum größten Teil um Sekundärregenwald hadelt, ist er teilweise undurchdringlich. Der Bali Tiger wurde längst ausgerottet, aber man trifft hier auf zahlreiche Flora und Fauna unter anderem den endemischen Bali Star (Leucopsar Rothschildi).
Im Osten Balis liegt der ca. 1200 m hohe inaktive Gunung Seraya.